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Rückwärtsaufziehtraining

Diese Seite wird noch überarbeitet.

Hier der Text aus unserer alten Homepage

Rückwärtsstart trainieren und Aufziehen üben

Sicherheit beim Starten verringert das Verletzungsrisiko für Piloten. Es lohnt sich also zusätzlich zum Vorwärtsstart, der sich für Starts bei wenig Wind anbietet, auch den Rückwärtsstart zu lernen. Es sollte aber eigentlich besser „Rückwärtsaufziehen“ heißen – denn wir ziehen den Schirm nur rückwärts auf und starten dann nach dem Aufziehen ebenfalls vorwärts. Das rückwärts Aufziehen sorgt vor allem für große Ruhe in der Aufziehphase und für die Möglichkeit, die Leinen ganz genau zu kontrollieren. Er bietet sich an für Starts bei starkem Wind, denn man kann auf den Schirm zugehen oder zulaufen und so viel Druck herausnehmen, um einen sicheren Start zu meistern.

Geeignet für alle, die bereits einen eigenen Schirm besitzen,
Anfänger wie Fortgeschrittene

Den eigenen Schirm am Boden gut zu beherrschen, hilft auch beim Fliegen, denn die Bewegungsabläufe gehen in Fleisch und Blut über und man hat mehr Gefühl dafür, wann z. B. der Flügel weich wird und man reagieren muss. Insofern ist es sinnvoll mit ein und demselben Schirm zu üben und nicht einen stark veralteten Aufziehschirm dafür zu verwenden, der höchst wahrscheinlich völlig anders startet. Das Training macht Spaß und ist ganz nebenbei eine sehr gute Übung für das „aktive Fliegen“. Auch wer lange nicht geflogen ist, kann gerne an unserem Training teilnehmen, um sich vor‘m ersten Start am Urlaubshang z. B. wieder sicher zu fühlen.

Voraussetzungen für die Teilnahme:

Das Aufziehen ohne Wind oder bei schwachem Wind klappt bei Dir schon ganz gut. Du kannst Deinen Gleitschirm bereits bei schwachem bis mäßigen Bedingungen ein paar Sekunden über Dir halten. (Sollte das noch nicht klappen, sind unsere Grundkurse dafür vorgesehen). Equipment: Eigener Gleitschirm und Gurtzeug, Handschuhe

Sichere Starttechnik – besonders wichtig für alle, die
Motorschirmfliegen lernen möchten

Insbesondere, wer Motorschirmfliegen oder mit Elektro-Aufstiegshilfe starten lernen möchte, braucht eine gute Starttechnik. Warum? Der Start muss sitzen, da man mit ca. 25 – 35 kg Motor und Benzin (oder 25 kg Gurtzeug mit Elektromotor und Akku) auf dem Rücken einen Schirm nur sehr schlecht unterlaufen kann – wenn überhaupt. Das Risiko, den Propeller zu beschädigen, ist ausgesprochen hoch, wenn man hier nicht sicher ist. Der Schirm „muss“ gerade hochkommen. Man kann wunderbar mit dem Motor einen gut kontrollierbaren Rückwärtsstart machen, sobald dafür genug Wind ist, sonst startet man vorwärts.

Bei uns lernst Du eine einfache
und bewährte Rückwärtsstarttechnik

Es gibt verschiedene Rückwärtsstart-Techniken und reichlich Meinungsverschiedenheiten zwischen den Experten, was denn nun am besten sei. Unserer Ansicht nach kommt es in erster Linie darauf an, was man mit dem Rückwärtsaufziehen vor allem erreichen möchte. Wir legen den Fokus darauf, bei Wind und starkem Wind einen sicheren Start zu erlernen und sofort nach dem Start den Schirm sicher steuern zu können. Darum bringen wir Dir bei, beim Start die Bremsen von Anfang an in die Hand zu nehmen und mit ihnen in den Händen den Schirm rückwärts hochzuziehen. Ist der Schirm der Windstärke entsprechend angebremst, steht der Schirm sauber über Dir. Die Leinen sind knotenfrei und in Ordnung. Nun kannst Du Dich zur Startrichtung ausdrehen und wie gewohnt, mit Vorlage, völlig ruhig und kontrolliert starten. Bei fliegbaren Bedingungen wirst Du Deinen Schirm mit dieser Technik jederzeit beherrschen und auch wieder herunterziehen können. Unsere Fluglehrer verwenden diese Technik bei mäßigem und auch bei sehr starkem Wind, an flachen wie an steilen Geländen.

Spielen mit dem Schirm in starkem Wind

Eine andere Aufziehtechnik ist das Aufziehen und Kontrollieren des Gleitschirms über A-, C- und D-Leinen, ohne die Bremsen in die Hand zu nehmen. Sie eignet sich für das Spielen mit dem Schirm im Starkwind. Zum Start muss dann erst umgefasst werden, man muss die Bremsen aus der Luft ergreifen. Das bedeutet, dass man sie auch zielsicher treffen muss. Für sehr geübte Groundhandler eine schöne Spieltechnik, für einen sicheren „Alltags“-Rückwärtsstart unserer Ansicht nach nicht geeignet, da das Risiko, die Bremsen nicht rechtzeitig in die Hände zu bekommen und vom Schirm beherrscht zu werden, anstatt ihn selbst zu beherrschen in der Startphase viel zu hoch ist. Außerdem ändert sich der Steuerweg beim Umgreifen von „sehr kurz“ auf „lang“. Das bringt eine zusätzliche Schwierigkeit – weniger im Übungsgelände – als später an einem realen, steilen Startplatz. Damit verbunden ist ein erhöhtes Risiko für einen Einklapper, deshalb raten wir von dieser Starttechnik dringend ab. Wer möchte, kann das bei uns zusätzlich von unserem Fluglehrer Gunther lernen, wenn er unsere „normale“ Starttechnik gut beherrscht, vorher jedoch nicht.

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