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Der Weg zum Piloten

Wie werde ich Pilot..

 

Stimmen von Flugschülern

Christina

Mein erster Tag mit einem Gleitschirm

Schnupperkurs

Fliegen war schon immer ein ganz großer Traum von mir.

Einmal wie ein Vogel in der Luft zu schweben und einfach die Welt von oben zu sehen und alle Sorgen und Probleme unten auf dem Boden zu lassen.

Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich diesen Traum eigentlich nicht wahrmache.

Als ich dann herausgefunden habe, dass es in Siegen eine Flugschule gibt, habe ich mich einfach mal zum Schnupperkurs angemeldet.

Das ging sehr leicht über die Homepage der Flugschule Siegen.

Also stand ich dann an einem Samstagmorgen um 5:45 Uhr auf um pünktlich um 7 Uhr an der Flugschule zu sein.

Als ich dort ankam wurde ich sehr freundlich begrüßt und als ich dann noch gesehen habe, dass auf dem Tisch sogar Kaffee stand, war der Morgen schon gerettet.

In einer schönen Runde mit anderen Flugschülern saßen wir an einem Tisch zusammen und während ich meinen Kaffee getrunken habe, haben uns die Fluglehrer Julian, Fabian und Jörg anhand von Videos gezeigt, was uns heute erwarten wird. In diesen Videos wurde uns gezeigt, wie wir den Gleitschirm an einem flachen Hang aufziehen und was wir tun müssen, damit er wieder herunterkommt.

Es sah eigentlich ganz einfach aus und ich wollte jetzt unbedingt ins Gelände fahren, um es selber auszuprobieren.

Als wir dann alle zusammen mit einem kleinen Bus ins Gelände gefahren sind, wurden wir in kleine Gruppen (jeweils drei Schüler) aufgeteilt und zusammen das Gurtzeug angezogen und den Gleitschirm daran befestigt.

Kurz bevor es losging, hat uns Jörg (ich war in seiner Gruppe) noch einmal vorgemacht, was gleich unsere Aufgabe sein wird.

Und als dann alle Fragen geklärt waren, liefen wir mit unseren Gleitschirmen den Hang ein Stück hoch um den Schirm mal aufzuziehen.

Es war so aufregend, kurz bevor ich an der Reihe war, habe ich bei Jörg noch einmal alles nachgefragt, was er uns kurz davor erklärt hat, damit ich auch wirklich nichts falsch mache.

Es hat mich sehr beruhigt, als ich gemerkt habe, dass er mir einfach noch einmal alles ganz ruhig erklärt hat.

Was mich auch beruhigt hat war, dass man die ganze Zeit per Funk mit dem Fluglehrer verbunden ist.

Nachdem wir dann also einen Funktest gemacht haben sagte Jörg „Aufziehen frei.“ Das ist das Kommando dafür, dass alles gut ist und ich nun den Schirm aufziehen konnte.

Ich bin dann einfach losgelaufen und auf einmal war der Schirm über mir und ich bin weitergelaufen, während ich die ganze Zeit die Stimme von Jörg gehört habe.

Es hat so Spaß gemacht!

Als ich dann unten war und es geschafft habe, dass der Schirm wieder hinter mir lag, wollte ich unbedingt noch einmal den Schirm spüren und ihn aufziehen.

Dafür habe ich es sogar in Kauf genommen den ganzen Berg noch einmal hoch zu laufen. Es ist schon etwas anstrengend gewesen, aber es hat sich wirklich gelohnt.

Als ich dann wieder oben angekommen bin hat Jörg sich gerne angehört wie ich es fand und wie aufgeregt ich war und ich hatte das Gefühl, dass er sich mit mir gefreut hat.

Das hat mich natürlich noch mehr motiviert und ich durfte den Berg jetzt sogar noch ein Stück höher hoch laufen.

Bereits beim zweiten Mal bin ich dann sogar schon leicht abgehoben.

Das Fliegen war zwar nicht so lange und nicht so hoch, aber es war so ein schönes Gefühl von dem Gleitschirm getragen zu werden.

Ich hatte auch keine Angst, da ich wusste, dass der Fluglehrer mich die ganze Zeit beobachtet und mir genau sagt, was ich machen muss, um wieder zu landen.

Ich hatte den ganzen Tag ein großes Lachen in meinem Gesicht, da es einfach so viel Spaß gemacht hat.

Es war ein sehr schöner Tag und das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt.

Wir wurden sehr nett begrüßt und haben uns alle von Anfang gut verstanden und wohlgefühlt.

Dadurch, dass die Fluglehrer wirklich die ganze Zeit bei einem sind, geht die Angst, die man am Anfang wahrscheinlich immer hat, wenn man etwas neues ausprobiert, ganz schnell weg und man war einfach total überwältigt von allem.

Es hat super viel Spaß gemacht und auch wenn ich eigentlich ein Mensch bin, der so gut wie keine Kondition hat und auch von Natur aus eher faul ist und nie freiwillig einen Berg hochlaufen würde, muss ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.

Seit dem Tag wusste ich, dass ich unbedingt weitermachen möchte, um irgendwann mal richtig wie ein Vogel am Himmel fliegen zu können.

Deswegen würde ich allen, die auch schon immer davon träumen, einfach zu fliegen, empfehlen, einen Schnupperkurs bei der Flugschule Siegen zu machen.

Denn dort merkt man sofort, ob diese Art von fliegen etwas für einen ist oder nicht.

Für mich ist es genau das richtige. Ich habe mich nach diesem Schnuppertag sofort für die Ausbildung angemeldet und habe im Oktober meinen Schein in der Hand gehalten.

Ich kann es euch also nur empfehlen

Christina

Petra

Angefangen hat alles, als ich die ersten Paragleiter gesehen habe, hoch über dem Stall wo ich damals mein Pferd stehen hatte. Da habe ich schon gedacht … das würde ich auch gerne machen. Später habe ich jemanden auf der Arbeit kennen gelernt, der Gleitschirm fliegt. Er hat mir Tips gegeben, wo ich es am besten als erstes Mal mit dem Tandem ausprobiere. Die Berge sollten es sein … und rückblickend war es genau das Richtige, das vergisst man nie. Hopp in die Berge, geflogen, Blut geleckt – wo kann ich meine Ausbildung beginnen? Oli sagte,dass ich hier in der Flugschule gut aufgehoben bin, also warum noch lange rumsuchen? Da kam der Schnupperkurs, Grundkurs … ach was … ich hab das Komplettpaket gebucht. Wenn schon, denn schon. Davon ab, spätestens nach dem Schnupperkurs wars eh schon beschlossene Sache. Mal war es frustrierend, aber dann wieder wunderschön. Es wurde positiv bestärkt, wohl nicht ohne die Fehler zu benennen, aber das erwarte ich auch. Fehler müssen benannt werden, dafür bin ich in der Schule. Und selbst wenn es mal frustrierend wurde… es war nur frustrierend für einen selbst. Fluglehrer haben nicht nur technisch geholfen… so wurde verbal mal ein Wuttränchen weggewischt, welches einem selbst schon mal unangenehm war. Jetzt nach meinem A-Schein würde ich sagen … alles richtig gemacht. Wäre die Theorieeinheit nicht an einem denkbar schlechtem Datum (Alaaf!) gewesen, wäre der B-Schein auch schon eingeleitet… .